Orthopäden

Glossar

Eigenblutbehandlung (PRP, plättchenreiches Plasma)

Bei einer Eigenblutbehandlung nimmt die Ärztin Ihnen Blut ab und gewinnt daraus das plättchenreiche Plasma, kurz PRP. Diesen Teil des Bluts mit vielen Blutplättchen spritzt sie dann in das erkrankte Gelenk. Bei Kniearthrose kommt PRP laut Leitlinie erst infrage, wenn andere Behandlungen nicht passen oder nicht wirken.

Begriff
Eigenblutbehandlung (PRP, plättchenreiches Plasma)
Stand
3. Oktober 2026

Was dahinter steckt

Die Behandlungsempfehlung der Fachgesellschaften zur Kniearthrose, die Leitlinie, nennt PRP eine Möglichkeit, die man erwägen kann. Das gilt, wenn andere Mittel gegen Schmerzen und für die Beweglichkeit ungeeignet sind, aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden oder nicht gewirkt haben. PRP ist damit nicht die erste Wahl.

Die Studien zu PRP sind von unterschiedlicher Qualität. Deshalb empfiehlt die Leitlinie auch kein bestimmtes Verfahren, mit dem das Blut aufbereitet wird. Fragen Sie in der orthopädischen Praxis, welches Verfahren sie nutzt, was die Behandlung kostet und welche anderen Möglichkeiten es gibt.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. S3-Leitlinie Prävention und Therapie der Gonarthrose (AWMF-Registernummer 187-050, Kurzversion, Stand Mai 2025), AWMF, beteiligte Fachgesellschaften,

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Stand dieser Angaben: 3. Oktober 2026.