Glossar
Arthrose
Eine Arthrose ist eine Erkrankung des Gelenks, bei der die schützende Knorpelschicht dünner wird. Das Gelenk kann dann schmerzen, steif werden und anschwellen. Heilen lässt sich eine Arthrose nicht, doch Bewegung und andere Behandlungen können die Beschwerden lindern.
- Begriff
- Arthrose
- Stand
- 3. Oktober 2026
Was dahinter steckt
Meist zeigt sich eine Arthrose erst ab 40 Jahren und entwickelt sich langsam über viele Jahre. Am häufigsten betrifft sie Knie, Hüfte und Finger. Typisch ist der Anlaufschmerz. Nach längerer Ruhe, etwa beim Aufstehen, ist das Gelenk steif und tut weh. Sobald Sie sich bewegen, lässt das schnell nach. Ist die Arthrose weit fortgeschritten, schmerzt das Gelenk auch in Ruhe oder nachts.
Viele halten Arthrose für reinen Verschleiß, gegen den man nichts tun kann. Das stimmt nicht. Das Wichtigste, was Sie selbst tun können, ist Bewegung, denn nur so bekommt der Knorpel genug Nährstoffe. Gezieltes Training stärkt außerdem die Muskeln und Bänder, die das Gelenk halten. Bei starkem Übergewicht entlastet es die Gelenke, mindestens 5 und besser 10 Prozent abzunehmen.
Schmerzmittel wie Ibuprofen können die Schmerzen lindern, am besten nur bei Bedarf und in der niedrigsten wirksamen Dosis. Für viele Angebote ist ein Nutzen nicht nachgewiesen, etwa für Spritzen mit Hyaluronsäure, Nahrungsergänzungsmittel und Ultraschalltherapie. Ist eine Knie- oder Hüftarthrose weit fortgeschritten, kommt ein künstliches Gelenk infrage. Eine orthopädische Praxis erkennt die Arthrose meist schon im Gespräch und beim Abtasten des Gelenks. Ein Röntgenbild braucht es nur im Zweifel.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Arthrose, IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen), gesundheitsinformation.de,
Einsatz von Sprachmodellen
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Stand dieser Angaben: 3. Oktober 2026.